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Klimaanlage

Was funktioniert eine Klimaanlage?

Besonders im Sommer können Klimaanlagen ein für den Menschen angenehmes Klima (etwa 22°C bei 50 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit) erzeugen.

Grundsätzlich besteht eine  Klimaanlage aus einem Kältekreislauf, einem Feuchtigkeitsregler und einem Gebläse. Die warme Luft wird zunächst über Filtervliese gereinigt und über Kondensationsflächen getrocknet. Danach wird die Luft in ein Kältesystem eingezogen, das ähnlich wie ein Kühlschrank funktioniert. Ein Kältemittel, das durch die Anlage fließt, wird im Verdampfer gasförmig und nimmt die Wärme aus der Luft auf. Die abgekühlte und getrocknete Luft wird dann mittels Gebläse in den Raum geleitet. Das Kühlmittel gibt die aufgenommene Wärme an die Außenluft ab. Das Kältemittel verflüssigt sich wieder und fließt zurück in den Verdampfer.

Moderne Klimaanlagen arbeiten mit einem Thermostat. Wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist, schaltet sich die Klimaanlage automatisch ab. Steigt die Temperatur wieder an, nehmen sie den Betrieb wieder auf. Besonders effizient sind Anlagen mit so genannter Inverterfunktion, welche die Temperatur stufenlos regeln und auf diese Weise viel Energie einsparen.

Es gibt verschiedene Arten von Klimaanlagen. Mobile Klimageräte entziehen der Raumluft Wärme und transportieren sie durch einen Schlauch nach draußen. Fenstergeräte werden direkt in die Wand eingelassen. So genannte Split-Geräte bestehen aus einer Außenapparatur mit dem Kältesystem und einem Innengerät im Raum.

Laien ist es übrigens untersagt, den Einbau und die Reparatur von Klimaanlagen selbst durchzuführen. Außerdem sollte die Klimaanlage alle zwei bis drei Jahre vom Fachmann überprüft werden. Auch der Luftfilter muss regelmäßig gereinigt und gewechselt werden.

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Vorteile und Nachteile

Der größte Vorteil einer Klimaanlage besteht darin, dass sie den Raum angenehm klimatisiert. Nicht nur hinsichtlich der Temperatur, sondern auch in Bezug auf Luftfeuchtigkeit und Luftqualität. Grundsätzlich gilt übrigens: Bei 20 °C Raumtemperatur ist der Mensch zu 100 Prozent leistungsfähig. Aber schon bei 28 °C sinkt seine Leistungsfähigkeit auf nur 70 Prozent.

Klimaanlagen sind allerdings richtige Stromfresser. Eine durchschnittliche Klimaanlage verbraucht in einem Monat etwa so viel Energie wie eine Kühl- und Gefrierschrankkombination im ganzen Jahr. Achten Sie daher darauf, dass Sie nur Geräte der Energieklasse A einsetzen. Allerdings ist auch bei Einsatz einer Klimaanlage der Energieklasse A keine verlustfreie Leistung möglich.
 
Besonders uneffizient arbeiten einteilige Geräte, so genannte Monogeräte, bei denen die warme Luft über einen Schlauch nach draußen geleitet wird, da auf diese Weise direkt wieder warme Luft von außen in den Raum strömen kann. Außerdem sind Monogeräte besonders laut. Effizienter sind Split-Geräte. Die Außenluft bleibt draußen. Da der Kompressor sich im Außengerät befindet, bleibt auch der Lärm draußen.

Ein weiterer Nachteil ist die hohe Wärmeabgabe der Klimaanlagen. Sie führt besonders in urbanen Gegenden zu großen Belastungen der Umwelt und des Klimas.

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Was kostet das?

Die Anschaffungskosten einer Klimaanlage können sehr unterschiedlich ausfallen. Sie bekommen eine Klimaanlage schon ab ca. 300 Euro, können aber auch bis zu 2.000 Euro bezahlen. Der Preis hängt ganz vom Anbieter, von der Art der Anlage und von der Energieklasse ab. Bei der Energieklasse sollte allerdings nicht gespart und unbedingt zu Klasse A gegriffen werden. So lassen sich später enorm Betriebskosten einsparen. Die Energieeffizienzklasse lässt schon vorher auf die zu erwartenden jährlichen Betriebskosten schließen. Bei der Energieeffizienzklasse G müssten Sie beispielsweise mit doppelt so hohen Kosten wie bei Klasse A rechnen. Die Betriebskosten hängen außerdem stark von der Differenz zwischen Innen- und Außentemperatur ab.

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