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Erneuerbare-Energien-Gesetz

Was ist das EEG?

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG; eigentlich „Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien“) soll die Installation von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien fördern. Bis 2010 soll der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Stromversorgung Deutschlands verdoppelt werden.

Bis 2000 war das so genannte Stromeinspeisungsgesetz in Kraft, das vom EEG ersetzt wurde. Als Neuerung wurde auch Strom aus Erdwärmeanlagen in die Vergütungstabelle mit einbezogen. Im Jahr 2004 wurde das EEG geändert. Insbesondere betrafen diese Änderungen die Höhe der Fördersätze und die rechtliche Position der Betreiber von Anlagen gegenüber den örtlichen Stromnetzbetreibern. Anfang des Jahres 2009 tritt die vom Bundestag beschlossene Novelle des EEG in Kraft. Darin wurde u.a. festgelegt, die Vergütung für Solarstrom zu senken.

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Wer profitiert vom EEG?

Grundsätzlich profitieren alle Betreiber von Anlagen zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien vom EEG. Das EEG regelt die Vergütungssätze für die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien. Dazu zählen Windkraft-, Wasserkraft-, Photovoltaik-, Biomasse-, und Erdwärmeanlagen. Das Gesetz verpflichtet Stromnetzbetreiber zur Aufnahme und Vergütung von Strom aus Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien. Die Kosten für die Vergütung werden auf alle Endverbraucher umgelegt. Zurzeit betragen diese Kosten etwa 0,05 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Die Höhe der Vergütung hängt von der Art der Erneuerbaren Energie, der Größe der Anlage, dem Jahr der Inbetriebnahme und u.U. auch vom Standort der Anlage ab. Die Laufzeit der Vergütungspflicht ist auf 20 Jahre, bzw. bei Wasserkraft auf 30 Jahre, festgelegt.

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Was bewirkt das EEG?

Das EEG soll zum Klimaschutz beitragen und Anreize zur Nutzung von alternativen Energien zur Stromerzeugung schaffen. Gemäß dem Bundesumweltministerium ist im Jahr 2006 der Ausstoß von 45 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid verhindert worden. Dadurch wurden gleichzeitig Kosten in Höhe von 3,4 Milliarden Euro eingespart, die u.a. durch globale Erwärmung entstanden wären.

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