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Montagearten

Aufdachmontage

Die Aufdachmontage bezeichnet die Installation der Solarmodule oberhalb der Dachhaut. Dabei wird zunächst ein Träger etwa 5 bis 20 cm über der Dacheindeckung angebracht. Im Anschluss werden die Module installiert.
 
Diese Montageart ist einfach durchzuführen und deshalb preiswerter als andere. Die Dachhaut wird bei der Aufdachmontage nicht beschädigt und undichte Stellen im Dach können dadurch verhindert werden. Nachteilig ist die zusätzliche Dachlast, die durch die Module entsteht. Einige Hausbesitzer finden die Aufdachmontage optisch nicht so ansprechend wie beispielsweise die Indachmontage.

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Indachmontage

Bei der Indachmontage werden die Photovoltaikmodule bzw. Solarkollektoren in die Dachhaut integriert. Dazu werden die Dachziegel an der entsprechenden Stelle entfernt und die Module direkt auf den Dachlatten angebracht. Hier wird so vorgegangen, dass die Module überlappend installiert werden, damit die Bedachung dicht bleibt. Zum Schluss werden die Module ähnlich wie beim Einbau eines Dachfensters mit einem Rahmen eingefasst.

Bei der Indachmontage entsteht keine zusätzliche Dachlast. Außerdem ist die Indachmontage für viele Haubesitzer architektonisch ansprechender als die Aufdachmontage, da das Dach und die Module eine Einheit bilden. Durch die Entfernung der Dachziegel kann es allerdings zu undichten Stellen kommen. Diese Montageart ist zudem teurer als beispielsweise die Aufdachmontage, da mehr Arbeit und Material investiert werden muss.

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Flachdachmontage

Die Flachdachmontage funktioniert ähnlich wie die Aufdachmontage. Die Kollektoren oder Module werden oberhalb der Dachhaut angebracht, d.h. das Dach wird nicht beschädigt. Allerdings müssen die Kollektoren oder Module etwas schräg in einem Winkel zwischen 20° und 60°  aufgestellt werden, um den optimalen Energieertrag zu gewährleisten. Zu den Montagekosten kommen noch die Kosten für die Flachdachständer und für die besondere Konstruktion, die davor schützt, dass die Anlage bei starkem Wind nicht abhebt.

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Solardach

Bei einem Hausneubau ist das Solardach eine Überlegung wert. Die Module werden anstelle der Dachziegel direkt auf die Dachlatten montiert. Es ersetzt in allen Funktionen komplett die Dachhaut und kann außerdem auf einer großen Fläche für optimale Energieerträge sorgen. Durch die homogene Dachhaut ohne störende Rohrleitungen und Aufbauten sieht das Solardach optisch sehr ansprechend aus. Auch statisch hat das Dach einen wesentlichen Vorteil: Das Solardach ist viel leichter als ein Dach aus Ziegeln. Die Installation eines Solardachs wird gefördert. Die Kosten sind insgesamt mit denen eines qualitativ hochwertigen Schieferdachs vergleichbar.

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Fassadenmontage

Ist die Installation von Photovoltaikmodulen oder Solarkollektoren auf dem Dach nicht möglich oder wird aus optischen Gründen eine andere Lösung vorgezogen, so können Module auch an Fassaden angebracht werden. Da die Module senkrecht installiert werden, ist der Energieertrag wesentlich geringer als bei auf dem Dach installierten Modulen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gleicht diesen Nachteil jedoch aus, indem es die Einspeisung des Stroms aus diesen Anlagen höher vergütet. Die Fassadenmontage von Solarmodulen wird insbesondere für gestalterische Zwecke eingesetzt.

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Freiflächenanlage

Freiflächenanlagen sind sehr flexibel und können generell so ausgerichtet werden, dass sie den optimalen Energieertrag liefern. Zusätzlich kann ein so genanntes Nachführsystem installiert werden, das dafür sorgt, dass die Photovoltaikmodule oder Solarkollektoren dem Sonnenverlauf folgen. Diese Systeme sind jedoch sehr teuer. Dazu kommen noch die Kosten für die Tragkonstruktionen. Während Photovoltaikanlagen am Haus meist genehmigungsfrei sind, müssen für Freiflächenanlagen immer Genehmigungen eingeholt werden. Ein weiterer Nachteil von Freiflächenanlagen besteht darin, dass die Einspeisung des Stroms durch das EEG geringer vergütet wird.

 

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